Mir geht ein Licht auf
06.November 2008 von Fahim
aus der Rubrik Trickkiste
Die dunkle Jahreszeit – das geht mir vielleicht auf die Mähne. Aber ok, auch im Sommer ziehe ich ja schon früh morgens noch im Dunkeln los, und komme oft erst nach Einbruch der Dämmerung zurück von der Bilder-Jagd. Den Weg erleuchte ich mir immer alle paar Meter mit meinem Blitzgerät. Clever, was?
Mit teurer Ausrüstung auf dem Rücken, keine Hand frei zum Abstützen (die eine hält den Blitz, die Andere das Stativ) hab ich mich dann neulich allerdings doch mal so richtig hingebrezelt. Ich bin mir sicher, dass das Trittloch auf dem Hinweg noch nicht da war. Und der Trainer hat auch ganz locker einen großen Schritt darüber gemacht.
Erst hab ich mich gefragt, wie der sich das nur alles merkt. Als er mir dann aber nach lauten Hilfeschreien endlich wieder hoch geholfen hatte, lüftet sich sein Geheimnis: Eine Stirnlampe – klein aber sauhell. Warum hatte ich denn nicht vorher schon gesehen – wäre mir doch aufgefallen der Lichtstrahl? Da grinst der nur wieder breit und klappt die rote Klarsichtblende runter. Rotlicht. Mmh – das hab ich vorher nur gegen meine Rückenschmerzen genommen.
Na, jedenfalls bin ich am nächsten Tag ab in den Outdoor-Laden um die Ecke und hab mir auch so ein Teil besorgt. Die Lampen gibts zum Beispiel von der Firma Petzl. Der Trainer hat die “Tikka”, schön leicht und klein, als Tak-Tikka eben mit diesem roten Klapp-Dings.
Für den Weg vom Shooting zum Zelt oder umgekehrt reicht die aus. Auch im Zelt und beim Barbecue echt praktisch – beide Pfoten frei. Wenn Ihr öfters im Dunkeln unterwegs seid, um meine nachtaktiven Kumpels zu fotografieren, solltet Ihr über eine Version mit Batterie-Betrieb und richtiger Birne (nicht nur diese Mini-LEDs) nachdenken – so eine Höhlenforscher-Ausgabe.
Falls Euch also jemand fragt, was Ihr Euch noch zu Weihnachten wünscht …
Tutaonana, Fahim


