01. August 2010

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Auf den Auszug kommt es an

06.November 2008 von Fahim  
aus der Rubrik Trickkiste

Nachdem ich beim Weihnachtsmann gewaltig in die berühmte Röhre geschaut habe, war ich gestern beim Foto-Fachhändler meines Vertrauens, um mir ein Stativ zu kaufen. Die Hänseleien vom Meister, von wegen “nur Knipser nutzen kein Stativ”, war ich endgültig leid.

Jetzt steh ich also mit meinem mühsam Ersparten vor einer ganzen Armada an Stativen. Aluminium, Holz, Karbon und was nicht noch alles. Und was nehm ich jetzt? Die Gretchenfrage scheint hier vor Allem erst einmal zu sein: Wie viele Auszüge soll das Ding denn haben: 3 oder 4? In die Tasche soll es passen. Also 4. Stabil soll es sein. Dann vielleicht doch wieder nur 3? Bequem dahinter stehen will ich sowieso. Ohhhh – da nehm ich dann das, bei dem ich die Mittelsäule so schön rauskurbeln kann. Ach nee, da hat der Trainer gesagt, dann könnte ich mir direkt nur ein Einbein kaufen – oder so ähnlich.

Dann mal anders betrachtet: Wenn ich mich jetzt für das Stativ mit den 3 Auszügen entscheide, muss ich 6 Schrauben oder Hebel festziehen. Bei dem mit 4 Auszügen 9. Das sind also gleich 50% mehr. Das kostet Zeit. Und ich muss die 3 Stück auch mehr sauber machen.

Ehrlich – einfach ist das nicht. Woher soll ich dann noch wissen, ob mir das Ding nicht vielleicht doch zu schwer ist. Nachher nehm ichs dann wieder nicht mit. Dafür ist das Geld dann auch zu schade.

Also ausprobieren. Beim Meister im Kurs. Der hat ja immer einiges dabei zum Testen. Und wenn da nicht das Richtige dabei ist weis ich wenigstens, was ich nicht will. So mach ich’s …

Tutaonana, Fahim

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