Vogel des Jahres 2009: Der Eisvogel
21.November 2008 von Rosl Roessner
aus der Rubrik Aus der Natur

Foto: Rosl Rößner
Sein Name ist vermutlich abgeleitet vom althochdeutschen “eisan”, was für schillern oder glänzen steht und in der Tat wird er oft als fliegender Edelstein bezeichnet. Sein prachtvolles Gefieder macht den Eisvogel unverwechselbar und in unserer heutigen hoch zivilisierten Welt ist sein herrlicher Anblick leider zu einem seltenen Erlebnis geworden. Auf Grund seines Nahrungserwerbs ist er auf gesunde, klare Gewässer angewiesen, die nur noch in weitgehend naturbelassenen, biologisch intakten Regionen existieren.
Der Eisvogel ist etwa spatzengroß und die beiden Geschlechter unterscheiden sich lediglich in der Färbung des Unterschnabels. Nur beim Weibchen ist der Schabelansatz des ansonsten schwarzen Unterschnabels orange gefärbt.

Foto: Rosl Rößner
Übrigens: ob der Eisvogel seinen gefangenen Fisch selbst verzehren, oder seiner Partnerin oder den Jungvögeln füttern möchte, das erkennt man daran, wie er ihn im Schnabel hält. Zeigt der Kopf des Fisches zum Körper des Eisvogels, dann wird er ihn selbst verspeisen; zeigt er im Gegensatz dazu nach vorne, dann wird er vom Eisvogel an seine Familienmitglieder übergeben!


